Industrie LTE-Advanced Router für die Hutschiene

Die industriellen TK800 Router mit LTE-Advanced für die Hutschiene unterstützen bis zu 300 Mbit’s mit Carrier Aggregation. Die TK800 Router sind damit die ersten industriellen Router die LTE Cat. 6 unterstützen. Neben einer höheren Geschwindigkeit bei gleichzeit niedrigeren Latzenzzeiten bietet LTE Advanced auch viele neue Features im Bereich IPv6 durch das 3GPP Release 10.

Industrie LTE-Advanced Router mit Enterprise Features

Die Router der TK800 Serie unterstützen neben dem neuen LTE-Advanced Standard auch Enterprise Routing Features. Hierzu zählen die vollständige Unterstützung von IPv6 und Next Generation Encryption mit TLS1.2 und IPsec IKEv2. Die integrierte Firewall und regelmäßige Sicherheitsupdates sorgen für einen besonderen Schutz der Industrie Router. So können Kommunikationsnetze für kritische Infrastrukturen ISMS und ISO 27001 konform realisiert werden.

Von 3G bis 4G: LTE Advanced

Was als LTE und 4G bezeichnet wurde ist eigentlich nur der Vorläufer einer echten 4G Technologie und wird auch häufig als 3.9G bezeichnet. LTE Advanced oder IMT Advanced ist mit dem 3GPP Release 10 ab LTE Gerätekategorie 6 die erste echte 4G Technologie.

LTE-Advanced mit Carrier Aggregation

Die größte Neuerung bei LTE-Advanced im Vergleich zu LTE ist die sogenannte Carrier Aggregation und damit auch der erste Schritt in Richtung 5G. Die Netzbetreiber in Deutschland nutzen Frequenzen für LTE im 800 MHz (LTE Band 20), 1800 MHz (LTE Band 3) und 2600 MHz (LTE Band 7) Bereich. Bei LTE kann immer nur eines dieser Bänder und auch immer nur ein Kanal innerhalb dieses Bandes genutzt werden. Bei Carrier Aggregation können LTE-A Router gleichzeitig in mehreren Bändern eingewählt sein und Daten übertragen. So kann z.B. im ländlichen Bereich Band 20 und Band 3 gleichzeitig genutzt werden und die Verfügbarkeit und Datenübertragung optimiert werden. Im städtischen Bereich kann Band 3 und Band 7 gleichzeitig genutzt werden.

Bei Carrier Aggregation können aber auch zwei oder mehr Kanäle im gleichen Band genutzt werden. D.h. z.B. zwei Kanäle im 800 MHz Band 20 oder zwei Kanäle im 2600 MHz Band 7.

Mit LTE-Advanced Pro in Richtung von 5G

Als nächste Technologie wird dann 4.5G oder auch LTE-Advanced Pro erwartet. Bei LTE-Advanced Pro wird die Leistungsfähigkeit durch die Bündelung von mehr Frequenzbändern noch einmal deutlich gesteigert. Bei 5G wird es dann auch möglich unterschiedliche Technologien wie WLAN, Narrow Band und 5G Mobilfunk gleichzeitig über Carrier Aggregation zu nutzen. Bis die ersten Industrie Router mit LTE-Advanced Pro verfügbar sind wird es jedoch noch einige Zeit dauern.

Weitere LTE Entwicklungen

Bei der Entwicklung im LTE Bereich wird es aber nicht nur schneller. Auch LTE Cat. 1 Router sind auf dem Vormarsch. Mit maximal 10 Mbit’s Download und 5 Mbit’s Upload eignen sich industrielle LTE Cat. 1 Router für viele M2M und IIoT Anwendungen.

Nach LTE Cat. 1 wird es auch NB-IoT (Narrow Band IoT) Industrie Router geben. NB-IoT basiert auch auf heutigen LTE Netzen und wird in 3GPP Release 13 spezifiziert. NB-IoT arbeitet mit Halb-Duplex und maximal 250 kbps.

Weitere Informationen zu den TK800 Routern und passende Antennen:

Arrakis LTE Mk2 – Hutschienen PC mit 4G LTE und LoRaWAN

Der  Arrakis Mk2 bietet maximale Konnektivität für IIoT Anwendungen. Er erlaubt den Einsatz von zwei 4G LTE Modulen mit zwei einfach zugänglichen SIM Karten an der Oberseite des Geräts und den Einsatz von LoRaWAN*.

Maximal Wireless IIoT mit LTE, LoRaWAN und NB IoT

IoT Anwendungen verlangen nach einfachen und kostengünstigen Lösungen für die Vernetzung. Der Hutschienen PC Arrakis Mk2 kann mit LTE, LTE Advanced (LTE-A) und NB IoT Modulen sowie mit LoRaWAN Modulen ausgerüstet werden und wird so zu einer LoRa Base Station oder zu einem LoRa Endgerät mit LTE Backup für viele IoT Anwendungen.

LoRaWAN – NB IoT – LTE Gateway

Angetrieben durch einen Quad Core Prozessor und 4 GB DDR3L Arbeitsspeicher bietet der Arrakis die Möglichkeit auch als Gateway oder Basestation für LoRaWAN zu arbeiten. Die Bay-Trail Plattform mit 64-Bit Architektur hat 4x 1,91 GHz. So können tausende von LoRa Nodes über einen Gateway angebunden werden. Über LTE oder NB IoT kann der LoRaWAN Gateway dann bequem an weitere Infrastruktur angebunden werden. Durch die einfache und platzsparende Montage auf der Hutschiene kann der Arrakis als Remote Station überall im Feld eingesetzt werden. Über externe Antennenanschlüsse können einfach externe Antennen für 433 MHz, 868 MHz und 915 MHz (LoRa) und 700 bis 2600 MHz (LTE) angeschlossen werden. Das lüfterlose Design erlaubt den wartungsfreien Betrieb auch an entlegenen Standorten.

Hutschienen PC mit Linux oder Windows

Auf dem Arrakis läuft sowohl Linux wie auch Windows 7, 8.1 oder 10. Auch Wireless Router Distributionen wie OpenWRT können auf dem Arrakis betrieben werden. Somit können viele Anwendungen einfach realisiert werden. Durch die Möglichkeit der gleichzeitigen Nutzung von LoRaWAN, 4G LTE-Advanced und NB IoT kann der Arrakis als multifunktionales Gerät für maximale Konnektivität genutzt werden.

Weitere Schnittstellen und flexibel anpassbar

Trotz der geringen Gehäuseabmessungen und dem lüfterlosen Design bietet der Arrakis Mk2 zahlreiche weitere Schnittstellen. Optional sind zusätzlich 8 digitale I/Os möglich. Aber auch Feldbusse (z.B. CAN-Bus oder Profibus) können gegen eine der vorhanden vier RS-232 Ports getauscht werden. Über einen externen Anschluss kann der Arrakis auch extern ein und ausgeschaltet werden. So kann z.B. ein Schalter aus dem Schaltschrank nach außen geführt werden und über eine Phoenix Klemme am Gerät angeschlossen werden.

[*LoRaWAN] Long Range Wide Area Network (LoRaWAN) ist ein Low-Power-Wireless-Netzwerkprotokoll, das für die sichere bidirektionale Kommunikation im Internet der Dinge (IoT) entwickelt wurde. LoRaWAN basiert auf dem offenen Industrie-Standard LoRa und wird von der non-profit Organisation LoRa Alliance spezifiziert. Quelle: Wikipedia

 

Computer mit höchster Performance für industrielle Bildverarbeitung

Für industrielle Bildverarbeitungssysteme (IBV) werden robuste Computer mit hoher Performance benötigt. Hierbei geht es darum die Daten der Kameras direkt an der Maschine und Anlage in rauen Umgebungen 24/7 zu verarbeiten. Die Kameras für die Bildverarbeitung z.B. von Cognex und Keyence sollten direkt an den Computer angeschlossen werden.

Alderamin – Hochleistungsrechner mit PoE+ für die direkte Anbindung von Bildverabeitungssystemen

Viele Schnittstellen am Computer für direkte Anbindung von Cognex und Keyence Kameras
Viele Schnittstellen am Computer für direkte Anbindung von Cognex und Keyence Kameras

Bildverarbeitungssysteme können direkt an den Industrie PC Alderamin angeschlossen werden. Hierfür verfügt das Embedded System über 4x PoE+ Gigabit Ethernet Ports nach dem Standard IEEE 802.3at. PoE steht für Power over Ethernet. Hierbei wird für Daten und Strom nur ein Kabel benötigt. Die Kameras für die Bildverarbeitung können also mit einem normalen Netzwerkkabel direkt an den Computer angeschlossen werden und brauchen keinen zusätzlichen Anschluss für Strom.

i7 Skylake - Performance für Bildverarbeitungsysteme
i7 Skylake – Performance für Bildverarbeitungsysteme

Der Alderamin hat dabei so viel Rechenleistung das selbst aufwendige Bildverarbeitungssysteme kein Problem darstellen. Mit 32 GB DDR4 Arbeitsspeicher und Intel i7 Skylake Prozessor der 6ten Generation kann das lüfterlose System jede Anwendung einfach meistern.

CPU Benchmark wurde mit Passmark Performance Test 8.0 unter Windows 7 64 Bit ausgeführt
CPU Benchmark wurde mit Passmark Performance Test 8.0 unter Windows 7 64 Bit ausgeführt

Alderamin – Robuste Lösung mit vielen Schnittstellen

Der Alderamin verfügt neben den 4 PoE+ Gigabit Ethernet Ports auch noch über zwei weitere Gigabit Ethernet Ports, 4 USB 3.0 Ports, 4 USB 2.0 Ports, 2 Display Ports, 1 HDMI Port und 1 VGA Ports sowie 3 serielle COM Ports (RS-232/422/485). Zudem verfügt das System über die Möglichkeit zur Erweiterung mit einer PCIe Steckkarte z.B. zur Anbindung von Feldbussen wie Profinet, Profibus, EtherCAT, Ethernet/IP etc.

Erweiterung auf der Rückseite über PCIe
Erweiterung auf der Rückseite über PCIe

Perfekter Partner für Bildverarbeitungssysteme (IBV) von Keyence und Cognex

Durch die vielen Möglichkeiten und die hohe Rechenleistung ist der Alderamin der perfekte Partner für industrielle Bildverarbeitungssystem z.B. von Keyence und In-Sight Cognex. Die hohe Rechenleistung machen den Embedded Computer zu der perfekten Wahl für Anspruchsvolle Anwendungen.

Jidōka – Autonomation – Produktivitätssteigerung in der Produktion

Jidōka oder auch Autonomation ist ein Prinzip zur Verbesserung der Qualität und Produktivität in der Produktion. Das Jidōka Prinzip besagt, dass die Qualität im Prozess entstehen muss. Die drei wesentlichen Elemente sind der Produktionsstopp bei Abweichungen mit Andon Systemen, standardisierte und dokumentierte Arbeitsabläufe durch Werkerführung sowie die Fehlervorbeugung durch Poka Yoke.

Jidōka Element 1: Andon System

Der entscheidende Punkt bei Jidōka ist es das der Prozess und die Produktion sofort unterbrochen werden muss sobald ein Problem auftritt. Hierfür gibt es an jedem Arbeitsplatz bzw. Arbeitsstation sogenannte Andon Systeme z.B. Andon Cords mit denen zu jedem Zeitpunkt der Prozess und die Produktion gestoppt werden kann. Die Informationen über Fehler werden dann mit Andon Lights bzw. Stacklights oder großen Andon Boards oder Andon Tafeln an der Hallendecke angezeigt.

Jidōka Element 2: Werkerführung

Werkerführung als Teil der Produktivitätssteigerung und Qualitätsverbesserung mit Jidōka
Werkerführung als Teil der Produktivitätssteigerung und Qualitätsverbesserung mit Jidōka

Werkerführung und Werkerinformationssysteme sind Teilbereiche des Informationsmanagements und eng verbunden mit Mitarbeiterinformationssystemen. Bei der Werkerführung geht es darum Arbeitsabläufe zu standardisieren und dem Werker z.B. in der Montage genaue Vorgaben für die Arbeitsschritte zu geben. Bei Werkerinformationssystemen ist es wichtig das der Werker alle Informationen zum nächsten Arbeitsschritt direkt an der Arbeitsstation vorfindet. Werkerführung geht gliedert sich Nahtlos in Systeme zur vorbeugenden Fehlervermeidung wie Poka Yoke ein. Werkerführung spielt so in einem Jidōka System eine Entscheidende Rolle und übernimmt die Eindeutige Arbeitsanweisung.

Jidōka Element 3: Poka Yoke

Die Basis von Poka Yoke ist es das kein Mensch und auch kein System in der Produktion in der Lage ist unbeabsichtigte Fehler zu 100% zu vermeiden. Mit Poka Yoke wird durch einfache Systeme dafür gesorgt, dass Fehler in der Produktion gar nicht erst auftauchen können. Hierfür wird oft das Schlüssel Schloss Prinzip genutzt. D.h. der Arbeitsschritt kann nur richtiggemacht werden. Ein falscher Schlüssel passt bei einem Poka Yoke System nicht ins Schloss. Somit ist Poka Yoke ein entscheidener Teil bei der Autonomation mit Jidōka

Andon Systeme und Werkerführung werden z.B. von einem Systemintegrator wie Welotec Systems angeboten.

Informationen zu Werkerführung von Welotec Systems finden Sie hier und Informationen zu Andon-Systemen und Jidoka hier.

IP67 Panel Computer mit Touchscreen – Schutz gegen Staub und Wasser

Der IP67 Panel Computer Sirrah mit integriertem Touchscreen ist rundum IP67 geschützt. Nicht wie bei vielen anderen Systemen wo nur die Frontseite geschützt ist und sich auf der Rückseite normale RJ45 und USB Anschlüsse befinden. Somit eignet sich der PC für den Einbau in rauen industriellen Umgebungen.

Rundum IP67 Schutz für den Panel Computer

Auf der Rückseite des Panel Computers sind robuste Staub und Wassergeschützte M12 Anschlüsse. Power, LAN, USB und serielle Schnittstellen wie RS-232 und RS-485 werden hier individuell nach außen geführt. Maximal vier serielle Schnittstellen, zwei Gigabit Ethernet und 5 USB Schnittstellen können so nach außen geführt werden. Optional können noch zusätzlich noch je 4 Digitalen Eingänge und 4 Digitale Ausgänge bei dem Panel PC genutzt werden.

Touch Panel PC mit M12 Anschlüssen
Touch Panel PC mit M12 Anschlüssen

Der Panel PC für raue Umgebungen in der Industrie

Mit einem Betriebstemperaturbereich von -20°C bis +60°C kann der Panel PC auch in rauen industriellen Umgebungen eingesetzt werden. Auch für den Einsatz im freien oder im schmutzigen Industrie Umfeld ist der Panel PC geeignet.

Panel Computer mit rundum IP67 Schutz
Panel Computer mit rundum IP67 Schutz

Panel Computer für Wandeinbau und VESA Montage

Der Panel Computer kann für den Wandeinbau und für die VESA Montage genutzt werden. Hier muss auf der Rückseite nicht der Schutz gegen Staub und Schmutz beachtet werden da alle Anschlüsse gut geschützt sind.

Panel Computer für Wandeinbau mit rundum IP67 Schutz
Panel Computer für Wandeinbau mit rundum IP67 Schutz

Lüfterloser Panel Computer mit Touchscreen als All-in-One PC

Der Touch Panel Computer benötigt keine externen Eingabegeräte. Alle Eingaben können bei dem All-in-One PC direkt über das Touch Display gemacht werden. Angetrieben wird der Computer von einem Intel® Atom™ E3845 4-Kern Prozessor. Zusätzlich verfügt der Computer noch über 4 GB DDR3L Arbeitsspeicher. Zudem kann das Gerät noch mit einer Standard mPCIe und einer Half Size mPCIe Karte erweitert werden.

Resistiver Touchscreen mit 10“, 12“ und 15“

Den IP67 Touch Computer gibt es in drei verschiedenen Ausführungen. Hierbei unterscheidet sich nur die Gehäusegröße und die Größe des Displays. Den IP67 Computer gibt es als 10“ Touch PC und 13“ Touch PC. Die Geräte laufen mit Windows 7, Windows 8.1, Windows 10 und Linux.

Weitere Touch Computer: 42″ Touch ComputerIP66/67 Touch Computer

PoE Standard IEEE 802.3af/at vs. passives PoE

Power-over-Ethernet oder kurz PoE ist ein standardisiertes Verfahren um Geräte über das Netzwerkkabel mit Strom zu versorgen. Dadurch entfallen zusätzliche Netzteile und der Bedarf zusätzliche Kabel zu verlegen. Typische PoE fähige Geräte sind Netzwerkkameras, WLAN Access Points, IP Telefone und auch Sensoren.
PoE gibt es im Standard IEEE 802.3af für 10 Mbit und 100 Mbit mit 15,4 Watt und im Standard IEEE 802.3at für 10 Mbit, 100 Mbit und 1000 Mbit mit maximal 25,4 Watt pro Port. Zudem wird noch an einem weiteren Standard IEEE 802.3bt (4PPoE) mit 55 Watt oder sogar 100 Watt für stromhungriger Systeme gearbeitet.
Neben Standard PoE nach IEEE Standards gibt es auf dem Markt auch viele Geräte die nicht standardisiertes PoE verwenden. Oft handelt es sich hier um passives PoE welches nicht mit dem standardisierten PoE kompatibel ist.

PoE nach Standard IEEE 802.3af

Der Standard IEEE 802.3af gilt nur für 10 und 100 Mbit Netzwerke und die Standards 10Base-T und 100Base-TX. Hier werden lediglich 4 der 8 Adern im Netzwerkkabel für die Datenübertragung genutzt. IEEE 802.3af nutzt die restlichen 4 Adern im Netzwerkkabel für die Energieversorgung. Die Adern Paare 1,2 und 3,6 werden für die Datenübertragung genutzt. Die Adern Paare 4,5 und 7,8 werden für die Energieversorgung genutzt. Es gibt auch PoE Injektoren die mit 4 Adrigen Kabeln arbeiten können. Hier werden die für die Datenübertragung belegten Adern mit der Energieversorgung „Phantom Spannung“ überlagert.

PoE nach Standard IEEE 802.3at

Mit IEEE 802.3at oder auch PoE+ eignet sich PoE auch für 1000 Mbit Netzwerke. Bei 1000 Mbit Ethernet werden alle 8 Adern des Netzwerkkabels für die Datenübertragung genutzt. Es gibt also keine freien Adern mehr. Die Energieversorgung muss also auch über die 8 Adern wie die Daten fließen. Durch die Nutzung von 8 Adern kann auch die Leistung pro Port erhöht werden. Bei PoE+ ist die Ausgangsleistung pro RJ45 Port 25,5 Watt.

Passives PoE

Passives PoE ist nicht standardisiert. Viele Hersteller nutzten trotzdem passives PoE. Anders als bei Standard PoE arbeitet passives PoE meistens mit 24 V DC. Die PoE Injektoren und PoE Switche werden meistens von den Herstellern der PoE Geräte (PD) wie IP Kameras und WLAN Access Points mitgeliefert. Bei passivem PoE ist die Energieversorgung auf dem PoE Port immer aktiv, egal ob das angeschlossene Gerät PoE fähig ist oder nicht.

Standard PoE nach IEEE vs. passives PoE

Bei Standard PoE nach IEEE werden die Geräte wie IP Kamera und WLAN Access Point von einem PoE Switch oder einem PoE Injektor erkannt bevor Spannung angelegt wird. Hierbei kommt das Verfahren mit dem Namen Resistive Power Directory zum Einsatz. Das PoE PSE Gerät (PSE steht für Power Sourcing Equipment) prüft mit einem Test den Innenwiederstand des PoE PD Geräts (PD steht für Powered Device). Wird das Gerät als PD Gerät erkannt wird die Energieversorgung aktiviert und die PoE Leistungsklasse wird ermittelt.

Bei passivem PoE liegt die Einspeisespannung immer an. Die WLAN Access Points und IP Kameras sind nicht in der Lage sich als PoE Geräte zu erkennen zu geben. Somit können WLAN Access Points und IP Kameras mit passivem PoE nicht durch Standard PoE Switche und PoE Injektoren betrieben werden. Zudem ist die benötigte Spannung in den Endgeräten oftmals 24 V DC statt 48 V DC.

Werden passive PoE Injektoren und passive PoE Switche an nicht PoE fähige Endgeräte angeschlossen können Sie diese trotz der geringen Spannung von 24 V DC zerstören.

WLAN Access Point läuft nicht mit PoE Switch

Oftmals liegt es daran, dass das PoE Switch IEEE konformes PoE nutzt und der WLAN Access Point passives PoE. Für diesen Fall gibt es z.B. von Ubiquiti einen Wandler von IEEE 802.3at PoE+ auf passives 24 V DC PoE. Den Wandler von Ubiquiti gibt es als Indoor Variante INS‑8023AF‑I und als Outdoor Variante INS‑8023AF‑O.

PoE Switches und PoE Injektoren

Übersicht über PoE Switches und PoE Injektoren für die Hutschiene finden Sie hier.

5 Port PoE+ Switch SLX-5EG für die Hutschiene

5 Port PoE+ Switch für die Hutschiene. Auch als Version mit SFP.
5 Port PoE+ Switch für die Hutschiene. Auch als Version mit SFP.

Die industriellen 5 Port Gigabit PoE+ Switche für die Hutschiene SLX-5EG-1 und SLX-5EG-2SFP sind in einem robusten Gehäuse für die Montage auf einer standard Hutschiene. Das SLX-5EG-1 verfügt über 4 PoE+ Ports und einen Gigabit Uplink ohne PoE. Das SLX-5EG-2SFP verfügt über 3 PoE+ Ports und zwei Gigabit SFP Slots für Glasfaser / Fiber Module.

8 Port Managed Gigabit PoE+ Switch für die Hutschiene

8 Port Gigabit PoE+ Switch für die Hutschiene mit 24 V DC Spannungseingang
8 Port Gigabit PoE+ Switch für die Hutschiene mit 24 V DC Spannungseingang

Das NT24k-8TX-POE Gigabit PoE+ Switch für die Hutschiene verfügt über 8 PoE Ports. Das besondere an dem PoE Switch ist der integrierte Spannungswandler von 24 V DC auf 48 V DC. Das Switch kann also mit normaler 24 V DC Eingangsspannung betrieben werden und ist so für den Einsatz im Schaltschrank optimiert.

24 V DC PoE Injektor

24 V DC PoE Injektor für die Hutschiene
24 V DC PoE Injektor für die Hutschiene

Der PoE Injektor für die Hutschiene eignet sich für die Versorgung von 24 V DC PoE Geräten.

Hutschienen PC Arrakis

Hutschienen PC für den Einsatz im Schaltschrank auf einer Standard DIN-Rail TS-35 Schiene

Lüfterloser Hutschienen PC Arrakis
Lüfterloser Hutschienen PC Arrakis

Der Embedded Computer Arrakis ist für die Montage im Schaltschrank auf einer Standard Hutschiene Designed. Hierfür sind bei dem lüfterlosen System alle Anschlüsse auf der Vorderseite.

Stabile DIN Hutschienen Aufnahme aus Metall auf der Rückseite

Das Embedded System hat auf der Rückseite eine stabile Aufnahme für Standard DIN TS-35 Hutschienen.

Auf der Rückseite von dem Hutschienen PC ist eine robuste DIN-Hutschienen Aufnahme aus Metall
Auf der Rückseite von dem Hutschienen PC ist eine robuste DIN-Hutschienen Aufnahme aus Metall

Hutschienen PC mit LTE oder WLAN

Für den Einsatz in Schaltschränken ohne kabel gebundene Netzwerkanschlüsse kann der Computer auch mit LTE und/oder WLAN ausgerüstet werden. Bei Welotec gibt es den Arrakis mit LTE im Standard.

Hutschienen PC mit LTE oder WLAN. Zwei MIMO LTE SMA Antennenanschlüsse an der Vorderseite des Gehäuses.
Hutschienen PC mit LTE oder WLAN. Zwei MIMO LTE SMA Antennenanschlüsse an der Vorderseite des Gehäuses.

Unterstützung von Windows und Linux

Der Arrakis unterstützt mit seinem Quad Core Prozessor und den 4 GB Arbeitsspeicher sowohl Linux wie auch Windows. Bei den Windows Betriebssystemen werden Windows Embedded, Windows 7, Windows 8.1 und auch Windows 10 unterstützt. Zudem werden alle gängigen Linux Distributionen unterstützt.

E3 Modbus I/O Module von Red Lion Controls

Die robusten Modbus I/O Module E3 I/O von Red Lion Controls unterstützen Ethernet Netzwerk Features für Remote Monitoring und Fernwartungsanwendungen in industriellen Umgebungen. Das Metallgehäuse und der weite Temperaturbereich sowie die EMC beständigkeit eignen sich besonders für raue Umgebungen. Die E3 Modbus I/O Module gibt es in 17 verschiedenen Ausführungen für unterschiedlichste Anforderungen.

Ethernet, USB und RS-485 für Modbus TCP und Modbus RTU

Modbus I/O Modul E3 in 17 verschiedenen Ausführungen
Modbus I/O Modul E3 in 17 verschiedenen Ausführungen

Die Modbus I/O Module haben zwei Ethernet Ports und unterstützen hier die Protokolle Modbus TCP, Modbus UDP als Slave und Modbus UDP als Master. Zudem werden die Protokolle Sixnet UDR UDP/TCP Slave und Sixnet UDR UDP Master unterstützt. Zudem verfügen die Module über eine integrierte Firewall und ein Usermanagement. Über den integrierten RS-485 Anschluss können Modbus RTU Slave und Modbus RTU Master parallel zu Modbus TCP genutzt werden. Über USB können die Module einfach mit der Crimson 3.0 Software konfiguriert werden.

Performance auch unter extremen Bedienungen

Durch den redundanten 10-30 VDC Spannungseingang (24 V DC Nominal) sind die I/O Module für kritische Anwendungen geeignet. Mit einer Antwortzeit von 1ms für Ethernet Anfragen wie Modbus TCP sind die Module auch für Echtzeitanwendungen geeignet.

Modbus I/O Modul für die TS-35 Hutschiene

Die I/O Module können auf der Hutschiene oder an der Wand montiert werden. Der erweiterte Betriebstemperaturbereich beträgt -40°C bis +75°C. Zudem verfügen die Module über eine UL Class I, Division 2 Group A, B, C, D Zulassung.

Crimson 3.0 Software für die Konfiguration

Crimson 3.0 für die Konfiguration der Modbus E3 I/O Module von Red Lion Controls
Crimson 3.0 für die Konfiguration der Modbus E3 I/O Module von Red Lion Controls

Red Lion’s Crimson 3.0 Windows Software kann für die Konfiguration der Modbus Module genutzt werden. Die kostenlose Windows Software erlaubt die konfiguration der Protokolle und zusätzlich auch die Konfiguration der Digitalen Eingänge, Digitalen Ausgänge sowie der Analogen Eingänge und Analogen Ausgänge. Crimson 3.0 steht kostenlos zum Download zur Verfügung.

E3-MIX20884-1 mit 32 Inputs und Outputs

Das E3-MIX20884-1 Modbus I/O Modul für die Hutschiene verfügt über 20 Digitale Eingänge, 8 Digitale Ausgänge, 8 Analoge Eingänge und 4 Analoge Ausgänge. Es ist damit das multifunktionalste Modbus I/O Modul aus der E3 Serie. Alle weiteren I/O Module aus der E3 Serie gibt es hier

Die I/O Module eignen sich auch sehr gut als Erweiterung für die Graphite HMI’s sowie alle Industrie Computer und Embedded Systeme. Durch die Hutschienenmontage eingnen sich die Modbus I/O Systeme auch als Erweiterung für Hutschienen Computer

42″ Panel PC mit Multitouch für den 24/7 Betrieb

Der 42″ Panel PC Situla von Welotec nutzt ein hochwertiges AUO Panel ausgelegt für den 24/7 Betrieb rund um die Uhr. Durch die hohe MTBF Zeit des integrierten Displays, den industriellen Arbeitsspeicher und eine Industrie SSD können von dem PC lange Lebenszeiten erwartet werden.

Durch die Helligkeit des integrierten Displays von 350 cd/m2 ist der Panel PC in vielen Situation einem Beamer deutlich überlegen. Der hohe Kontrast von 3000:1 ermöglicht es auch längere Sitzungen vor dem Monitor zu überstehen ohne die Augen übermäßig zu strapazieren. Der Panel PC eignet sich aber auch als Industriemonitor mit integriertem Industrie PC.

Panel PC mit richtig Power

Der Panel PC ist mit einer Intel® Core i5-3470T Dual Core CPU mit 3,6 GHz ausgestattet. Damit bietet der Prozessor aus der aktuellen Intel® Ivy Bridge Generation hohe Rechenleistung bei einer TDP (Verlustleistung) von nur 35 Watt. Zusätzlich verfügt der Panel PC noch über 4 GB Industrie Arbeitsspeicher und eine 64 GB Industrie SSD Festplatte mit iCell-Technologie von Innodisk. Mit iCell verfügt die SSD über eine kleine, integrierte USV, die sicher stellt das alle an die SSD übertragenen Daten auch bei einem Kurzschluss oder Stromausfall noch sauber geschrieben werden können.

Industrie PC PCB

Mit dem integrierten Intel® HD Graphics 2500 Grafikprozessor bietet der Situla eine gute Grafikleistung und spielt auch FullHD Videos ohne stocken ab.

Panel PC Multitouch mit bis zu 32 Punkten

42" Panel PC mit bis zu 32 Touch Points für grenzenloses Multitouch
42″ Panel PC mit bis zu 32 Touch Points für grenzenloses Multitouch

Der zuverlässige Infrarot basierte Multitouch erkennt im Standard Gesten mit bis zu 10 Berührungspunkten gleichzeitig. Optional können die Panel PC der Situla Serie bis zu 32 Multitouch Punkte gleichzeitig erkennen. So können auch mehrere Personen gleichzeitig an einem Multitouch Panel PC arbeiten.

42″ Panel PC mit vielen Anschlüssen

Ein optionales WLAN Modul, Gigabit Ethernet LAN und vier USB Ports geben dem Situla Panel PC viele Anschlussmöglichkeiten.

Anschlüsse 42 Zoll Multitouch Panel PC
Anschlüsse wie Gigabit Ethernet, DVI und VGA erweitern die Palette des 42″ Multitouch Panel PC

 

 

 

 

 

Einsatz als Andon Board oder Andon Tafel

Große Panel PCs können auch an der Hallendecke in einer Fertigung oder Produktion zur Produktivitätssteigerung als Andon Board oder Andon Tafel eingesetzt werden. Dort können Stillstände, Ausfälle, Materialanforderungen gut Sichtbar für alle Mitarbeiter und das Management visualisiert werden.

Komplette Andon Systeme bietet der Systemdienstleister Welotec Systems

Lüfterloser Embedded PC mit vielen seriellen Schnittstellen als SoftSPS

Der kleine lüfterlose Embedded Computer Achrid verfügt über 8 serielle RS-232/422/485 Schnittstellen und ist somit bestens als SoftSPS geeignet. Angetrieben wird das Embedded System mit einem Intel® Celeron® J1900 Quad Core Prozessor. Zudem verfügt das System über 8 GB DDR3L Industrie Arbeitsspeicher von Innodisk. Neben den 8 seriellen RS-232 Schnittstellen verfügt der lüfterlose Mini PC über 2 USB 2.0 und 2 USB 3.0 Schnittstellen und 2 Gigabit Ethernet LAN Ports. Über die integrierten HDMI und VGA Schnittstellen können zwei Industrie Monitore gleichzeitig angeschlossen werden.

SATA II Interface und 2,5″ Bay für InnoRobust II 2.5” SATA SLC von Innodisk

In dem kleinen robusten Stahlgehäuse ist Platz für eine SATA II SSD aus der Innodisk Serie InnoRobust. Hier können z.B. die 64 GB SLC SSD’s D2SN-64GJ21AC2EB oder die mit erweitertem Temperaturbereich D2SN-64GJ21AW2EB genutzt werden. Möglich ist auch die Nutzung der SATA II MLC SSD mit 512 GB. Auch hier gibt es die 512 GB SSD mit Standard Temperaturbereich D2SN-C12J21AC1EN oder die SSD mit erweitertem Temperaturbereich D2SN-C12J21AW1EN .

Die serielle Schnittstelle stirbt nicht. Achrid Serie mit bis zu 8 seriellen COM-Ports

Archid Embedded Computer - Viele Schnittstellen für den Einsatz als SoftSPS z.B. mit Codesys
Archid Embedded Computer – Viele Schnittstellen für den Einsatz als SoftSPS z.B. mit Codesys

Je nach Modell verfügt die Archid Serie über acht RS-232 Schnittstellen oder vier RS-232/422/485 Schnittstellen plus vier reine RS-232 Schnittstellen. Somit bietet die Archid Serie genügend möglichkeiten viele serielle Geräte anzuschließen. Die seriellen Schnittstellen sind als DB9 ausgeführt. Hinzu kommen bei der Archid Serie zwei Gigabit Ethernet LAN Anschlüsse, zwei USB 2.0 Ports, zwei USB 3.0 Ports und HDMI sowie VGA für den gleichzeitigen Anschluss von zwei Industrie Monitoren.
Lüfterloser Mini PC mit erweitertem Temperaturbereich
Dank des großzügig dimensionierten Kühlkörpers kann die Archid Serie bei Einsatz von SSD’s mit erweitertem Temperaturbereich von -20°C bis +60°C eingesetzt werden. Zudem kann das System direkt mit 9 V DC bis 36 V DC versorgt werden und eignet sich so besonders für den Einsatz mit industriellen 12 V DC oder 24 V DC für den Schaltschrank. Dank der geringen Stromaufnahme von 9,4 Watt und einer Peak Stromaufnahme von 15 Watt eignet sich der lüfterlose Mini PC besonders für den 24/7 Betrieb.

Ordentlich Power für geringe Latenz für den Einsatz als SoftSPS

Um die vielen seriellen Schnittstellen mit kleinen Latenzzeiten mit Daten zu versorgen ist der Archid mit einem Intel Celeron J1900 Prozessor ausgestattet. Die vier Baytrail-I Kerne werden mit 2,0 GHz betrieben und können in Single-Thread Anwendungen bis zu 2,42 Ghz Turbo-Takt erreichen. Die Archid Systeme bieten damit eine ideale Basis für eine SoftSPS zum Beispiel auf der CODESYS Plattform.